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Wenn du dich für die Schwangerschaft und dein Kind entschieden hast, wird sich dein Leben in der nächsten Zeit ganz schön auf den Kopf stellen. Ein neues Familienmitglied bedeutet eine große Umstellung. Auf einige Dinge wirst du in den nächsten Jahren verzichten müssen - andere, wundervolle Erlebnisse erwarten dich. An manchen Tagen wirst du keine Nerven mehr haben und dich nach einer Pause sehnen. Diese wirst du auch brauchen. In den ersten Monaten wirst du dir viele Nächte um die Ohren schlagen müssen und eines lastet nun besonders auf deinen Schultern: Die Verantwortung für einen kleinen Menschen. Ein Baby stellt Ansprüche, will umsorgt werden und stellt einen 24-Stunden-Job dar. Auch leidet meist die Beziehung der frischgebackenen Eltern. Die Zeit als Paar ist nun rar und ungewohnte Situationen können schnell zum Streit führen. Wenn du etwas Organisationsgeschick mitbringst und auf die Unterstützung deiner Familie oder anderer Personen bauen kannst, wirst du das Leben als Mama aber sicherlich meistern.
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Nach deinem ersten Besuch im Babyfachmarkt wirst du bestimmt ziemlich ratlos sein. Was von diesen ganzen Sachen brauchen wir wirklich für das Baby? Was ist unnützt oder allenfalls Luxus? Auch die Preise können einen im ersten Moment erschrecken. Günstig ist die Erstausstattung für Babys nicht. Du musst dich aber nicht schämen, wenn du für manches nicht so viel ausgeben willst oder kannst. Oft sind gebrauchte Dinge genauso gut. In vielen Fällen ist es sogar sinnvoll, gebrauchte und dafür hochwertige Sachen zu kaufen, als billige, die in der Qualität eher schlecht sind. Vielleicht gibt es in deiner Nähe einen Second-Hand-Laden oder in der Zeitung verkauft jemand gebrauchte Kindersachen. Auch in der Nachbarschaft oder im Verwandtenkreis kannst du dich umhören. |
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Zwischen Teenager- und Elternsein |
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Wenn du nach der Geburt deines Babys noch bei deinen Eltern zu Hause wohnst und dir womöglich mit deinem Kleinen ein Kinderzimmer teilst, werden dich Probleme erwarten, die dir jetzt vielleicht noch gar nicht in den Sinn kommen. Doch bereits während der Schwangerschaft solltest du genau darüber mit deinen Eltern sprechen. Das Leben im Mehrgenerationenhaushalt bietet viele Vorteile. Du bekommst Unterstützung, meist wird die Betreuung des Baby innerhalb der Familie gesichert und du bekommst so die Möglichkeit, deine Asbildung abzuschließen. Deine Eltern entlasten dich indem sie einkaufen, kochen, den Haushalt schmeißen, sich um den Papier- und Finanzkram kümmern und deine Termine verwalten. Sie tun das alles, weil sie dich und das Baby lieb haben und weil sie sich für euch verantwortlich fühlen, was sie solange du minderjährig bist, auch sind. Vielleicht tun sie es ein Stück weit auch, damit sie nach Außen nicht als Eltern dastehen, die ihre Tochter im Stich lassen oder überfordern.
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Schon im Mutterleib wird das Baby mit dem Ultraschallgerät untersucht. Der Arzt schaut, ob es sich zeitgerecht entwickelt und überprüft die Funktionstüchtigkeit der Organe. Während der Geburt werden die Herztöne überwacht und kurz nach der Geburt geht es mit den Untersuchungen weiter. Die Hebamme misst die Länge, den Kopfumfang und das Gewicht des Neugeborenen. Ein Tropfen Blut aus der Ferse wird im Labor auf Stoffwechselerkrankungen überprüft. Der Kinderarzt testet die Reflexe und tastet Rücken und Mundraum ab. Von Kopf bis Fuß wird dein Baby durchgecheckt. Das alles dient der Gesundheit. Manche Untersuchungen, etwa der Reflexetest, sehen gefährlich aus. Vielleicht bekommst du das Gefühl, dein Baby vor dem Arzt beschützen zu müssen. Doch vertraue ihm ruhig - er weiß, was er da tut. Schon im Krankenhaus bekommst du das gelbe Untersuchungsheft. Dieses bringst du nun zu den regelmäßigen Untersuchungen beim Kinderarzt mit. Dort bekommst du außerdem einen Impfausweis für dein Baby. Die empfohlenen Schutzimpfungen werden von der Krankenkasse bezahlt und sollten auch wahrgenommen werden. Nur wenn du die regelmäßigen Arzttermine einhältst, können Krankheiten oder Entwicklungsstörungen erkannt und behandelt werden.
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Damit dein Baby gesund heranwächst und sich zeitgerecht entwickelt, braucht es eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Schon während der Schwangerschaft solltest du dir Gedanken machen, ob du nach der Geburt stillen oder Babymilch füttern willst. Unter Druck setzen solltest du dich nicht, so ersparst du dir Enttäuschungen. Du sollst dich für das entscheiden, womit du dich wohlfühlst. Muttermilch ist für Babys die gesündeste Nahrung. Sie enthält alle wichtigen Bestandteile, die der kleine Körper braucht. Außerdem liefert sich Abwehrstoffe mit und schützt so vor Krankheiten und Allergien. Auch für die Mutter-Kind-Bindung ist Stillen toll. Die Zweisamkeit schweißt zusammen. Wenn du kurz nach der Geburt wieder zur Schule oder Arbeit gehen wirst, kannst du dich trotzdem für das Stillen entscheiden. In dem Falle könntest du Milch abpumpen und durch die Tagesmutter oder Oma per Fläschchen füttern lassen. Manchmal klappt das mit dem Stillen nicht sofort. Stillen ist nämlich eine Sache von Angebot und Nachfrage. Es kann anfangs zu wenig oder zu viel Milch da sein. Auch können die Brustwarzen zu Beginn recht sensibel reagieren. Doch wenn du nicht sofort aufgibst, wird dir eine schöne Stillzeit bevorstehen. Hilfreich in dieser Zeit sind Still-BH´s, Stilleinlagen, ein Stillkissen, ein Fußschemel, eine Milchpumpe und Wollfett (für die Brustwarzen).
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