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Adoption & Pflege

Adoptiveltern mit BabyDu bist ungewollt schwanger und fühlst dich nicht bereit für ein Kind? Für eine Abtreibung ist es zu spät oder du hast dich aus ethischen Gründen dagegen entschieden. Es gibt zahlreiche Situationen, in denen Frauen ein Kind austragen, dieses nach der Geburt aber abgeben. Sie wissen, dass ihr Kind in einer liebevollen Adoptivfamilie aufwachsen wird, denn Adoptiveltern werden in Deutschland sehr sorgfältig ausgewählt.

Vielleicht musst du aber auch erst einmal dein Leben ordnen und willst dein Baby danach zu dir nehmen. Für diesen Fall ist eine Pflegefamilie eine Alternative zur Adoption. Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten, wenn du dich für die Schwangerschaft aber gegen das Leben mit Kind entscheiden willst. ButterflyBelly.de hat sie für dich zusammengesucht.

 
Formen der Adoption

NeugeborenesEs gibt unterschiedliche Formen der Adoption. Diese unterscheiden sich hauptsächlich darin, ob und wie der Kontakt zu den leiblichen Eltern erhalten bleibt. Diese Frage sollte schon im Vorhinein geklärt sein. Das adoptierte Kind sollte mit dem Wissen, adoptiert zu sein, aufwachen. So werden spätere Konflikte gemieden.

Die häufigsten Adoptionsformen hat ButterflyBelly.de hier für dich zusammengestellt. Wenn eine Adoption für dich in Frage kommt, kannst du Rat bei einer Adoptionsvermittlungsstelle oder dem Jugendamt bekommen.

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Babyklappe

Babyklappe LübeckBabyklappen oder auch Babyfenster genannt bieten Frauen die Möglichkeit, ihr Baby anonym abzugeben. Somit sollen Kindstötungen oder Aussetzungen verhindert werden. In Deutschland ist das Thema sehr umstritten. Obwohl auf diese Weise schon viele Kinder gerettet werden konnten, gibt es Babyklappen-Gegner. Sie halten es für unfair, dem Kind seine Herkunft zu verheimlichen und vermuten spätere psychische Schäden. Babys, die in der Babyklappe abgelegt werden, kommen nach der ärztlichen Untersuchung in eine Pflegefamilie. Acht Wochen hat die leibliche Mutter nun Zeit, ihre Entscheidung zu überdenken und ihr Baby zurückzuholen oder ihre Identität mitzuteilen. Danach wird das Kind zur Adoption freigegeben. Spätere Nachforschungen durch die leibliche Mutter oder das Baby werden unmöglich.

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Alternative: Pflegefamilie

Manchmal kommen Frauen in die Situation, dass sie sich für die Schwangerschaft und das Kind entscheiden, nach der Geburt aber auf Unterstützung angewiesen sind. Sie sind nicht in der Lage, sich selbst um ihr Kind zu kümmern, weil sie zu jung sind oder ihr Leben gerade auf der schiefen Bahn verläuft. Trotzdem wollen sie ihr Kind nicht zur Adoption freigeben. Für sie bietet die Pflegefamilie eine mögliche Alternative. Hier kümmern sich Pflegeeltern um das Baby, die Zeit und Erfahrung haben. Der Kontakt zu den leiblichen Eltern bleibt weiterhin bestehen. Die leibliche Mutter besucht ihr Baby beispielsweise jedes Wochenende.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 22. Februar 2010 um 17:59 Uhr
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