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Spätestens nach neun Monaten ist er gekommen: Tag X. Der Tag, auf den du die letzten Wochen gewartet hast. Der Tag, an dem du dein Baby endlich in den Armen halten kannst. Einige Tage und Wochen vorher wirst du schon gespannt warten, hibbeln und den Klinikkoffer bereit halten.
Bereits zu Beginn der Schwangerschaft wirst du dir überlegt haben, wo du entbinden willst und wer dich begleitet. Die richtige Vorbereitung gibt nimmt dir die Unsicherheit. Horrorgeschichten über tagelange Geburten mit viel Blut und Schmerzen solltest du nun einfach ingnorieren. Am besten sammelst du in den letzten sechs Schwangerschaftswochen noch einmal so richtig viel Kraft und Energie. Das klappt am besten mit Entspannung. Ein bisschen Angst vor der Geburt und den Schmerzen ist völlig normal und sogar gut. So kannst du hinterher sagen: "Ich habe es mir schlimmer vorgestellt". |
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Als ich mit 16 Jahren mit Babybauch im Geburtsvorbereitungskurs saß, war ich mit Abstand die Jügste. Meine Hebamme Eva meinte, dass es zwar genügend junge Schwangere gibt, sich jedoch die wenigsten von ihnen aktiv auf die Geburt vorbereiten. Sie meinte, dass viele von ihnen Angst vor diesem Tag haben und die Gedanken daran deshalb von sich wegschieben. Dies ist aber sicherlich nicht ratsam. In einem Geburtsvorbereitungskurs lernst du nicht nur, was bei der Geburt in deinem Körper passiert, sondern auch, wie du Wehen veratmen und Schmerzen lindern kannst. Alle offenen Fragen zu diesem Thema kann dir die Hebamme beantworten. Das nimmt dir ein großes Stück deiner Angst. Mit anderen Schwangeren kannst du dich austauschen und auch dein Partner lernt, wie er dich während der Geburt unterstützen kann. In den meisten Kursen zeigt die leitende Hebamme außerdem Gymnastik- und Entspannungsübungen, die du nicht nur während der Geburt sondern auch schon in den letzten Wochen davor machen kannst, um Kraft zu tanken. Auch über den Umgang mit einem Säugling kannst du einiges lernen. Etwa, wie man ihn richtig hochnimmt, das Köpfchen stützt, ihn trägt oder wickelt.
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Der Klinikkoffer wird gepackt |
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Bereits im siebten Schwangerschaftsmonat solltest du so langsam deine Kliniktasche packen. Wenn die Geburt überraschend einsetzt, musst du die Tasche nur schnappen und kannst in aller Ruhe den Weg in die Klinik antreten. So verhinderst du, dass es zu Stress und Hektik kommt und du noch die Hälfte vergisst, wenn es losgeht. Eine kleine Reisetasche reicht von der Größe in der Regel aus. Hier packst du alles hinein, was du während der Geburt und im Wochenbett gut gebrauchen kannst. Das sind vor allem Dinge, die dir beim Entspannen und Wohlfühlen helfen. ButterflyBelly.de hat für dich eine Liste zusammengestellt, die verrät, was das für die Dinge sein können. |
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Der richtige Ort für den großen Tag |
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Die Geburt deines Babys soll ein ganz besonderes Erlebnis werden. Du sollst an diesen Tag später gerne zurückdenken. Deshalb ist es besonders wichtig, dass du dich wohlfühlst. Den Ort für den großen Tag solltest du wohlüberlegt aussuchen. In deine Wahl sollte dir auch keiner reinreden, denn an diesem Tag bist du die Hauptperson. Du allein entscheidest, wo du dich wohlfühlst und dein Baby zur Welt bringst.
Während es früher völlig normal war, in den eigenen vier Wänden zu entbinden, entscheiden sich die meisten Frauen heute für eine Klinikgeburt. Doch es gibt hierzu auch eine Alternative: Das Geburtshaus. Die Hausgeburt scheint zwar aus der Mode gekommen, ist aber auch heute noch möglich, wenn keine Komplikationen zu befürchten sind. Am besten schaust du dir verschiedene Kreißsäle und Geburtshäuser an, ehe du dich festlegst. Es ist auch sinnvoll, die Erfahrungen von Frauen anzuhören, die dort entbunden haben. Wurden sie so betreut, wie sie es sich gewünscht haben? Hat sie etwas besonders gestört? Würden sie dort wieder entbinden? ButterflyBelly.de hat dir die drei möglichen Orte für deinen großen Tag etwas näher beschrieben: |
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So bemerkst du, dass es losgeht |
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Im Kummerkasten von ButterflyBelly.de geht immer wieder die gleiche Frage ein: "Wie bemerke ich, dass die Geburt losgeht?" - viele junge Frauen haben Angst, dass sie die Geburt verschlafen oder die ersten Anzeichen nicht bemerken. Die Antwort der meisten Mütter und Großmütter lautet: "Das bemerkst du schon!" - ja aber wie? Unsere Kummerkastentante Mia weiß darauf die Antwort. Sie hat für dich mögliche Startsignale zusammengefasst und noch einen guten Rat für dich: Wenn du denkst, dass es losgeht, dann scheue dich nicht davor, in den Kreißsaal zu fahren. Auch wenn es nur falscher Alarm ist wird dir keiner böse sein. Sehe es dann einfach als eine Art Generalprobe. |
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Davor fürchten sich die meisten Schwangeren: Geburtsschmerzen. In der Tat sind diese Schmerzen mit keinem anderen Schmerz vergleichbar. Von Frau zu Frau unterschiedlich werden sie auch als sehr stark empfunden. Doch du brauchst keine Angst haben: Du musst nicht tapfer wie ein Indianer leiden. Wenn dir dir Schmerzen zu stark werden und sie sich auch nicht mehr veratmen oder mit Übungen lindern lassen, kannst du dir von deiner Hebamme oder dem Arzt schmerzlindernde Mittel verschreiben lassen. Du wirst deine Kraft noch für die Presswehen brauchen. Es macht keinen Sinn, wenn dir vorher schon die Schmerzen alle Kraft geraubt haben. |
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Schauspielerinnen tun es, Sängerinnen auch, Models erst recht. Auch die Frau von nebenan entscheidet sich immer häufiger gegen eine natürliche Geburt und für einen Kaiserschnitt. Jedes dritte Baby kommt in Deutschland per Kaiserschnitt auf die Welt. Damit die Krankenkassen den Eingriff bezahlen, wird auch ein Wunschkaiserschnitt meist für "medizinisch notwendig" erklärt. Deshalb gibt es auch keine genauen Zahlen darüber, wie viele Kaiserschnitte tatsächlich auf Wunsch der Frau durchgeführt werden. Gründe, die für einen Kaiserschnitt sprechen, gibt es viele - doch überwiegen die Vorteile einer natürlichen geburt langfristig. |
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