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Abtreibung
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Mutter und TochterDas Thema "Abtreibung" sorgt in unserer Gesellschaft immer für Diskussionsstoff. Die Meinungen dazu könnten unterschiedlicher kaum sein. "Es ist mein Körper!", sagt die eine Seite. "Es ist Mord", die andere. Auch im Netz findet man kaum sachliche Informationen dazu. Die meisten Internetseiten, die sich mit diesem Thema beschäftigen, sind religiös orientiert und somit Abtreibungsgegner. Sie versuchen ihre Besucher zu beeinflussen und von dem Gedanken, sich gegen ihre Schwangerschaft zu entscheiden, abzubringen. ButterflyBelly.de ist anders. Hier findest du die Informationen, die nun brauchst. Keiner kann dir die Entscheidung abnehmen. Auch wenn du noch minderjährig bist, entscheidest du allein. Weder deine Eltern noch der Erzeuger haben ein Mitspracherecht. Trotzdem ist es sinnvoll, mit ihnen zu sprechen. In der nächsten Zeit brauchst du liebe Menschen die hinter dir stehen und dich unterstützen - ganz egal, welchen Weg du wählst.

 
Grundsätzliches zum Thema Abtreibung PDF Drucken E-Mail

Titelblatt Stern in den 1970er JahrenIn Deutschland gilt eine Abtreibung grundsätzlich als "Tötung werdenden Lebens" und somit als strafbar. Werden allerdings die Punkte erfüllt, die der Paragraph §218 vorsieht, wird von einer Bestrafung abgesehen. Bis zu den 1970er Jahren war Abtreibung in Deutschland streng verboten. Erst die Frauenbewegung hat es geschafft, den Paragraph §218 so werden zu lassen, wie er heute ist. Damals kämpften viele Frauen, darunter auch Prominente wie Alice Schwarzer und Senta Berger dafür, dass Frauen selbst über ihren Körper bestimmen können. In der Zeitung "Stern" outeten sich damals Frauen, die eine Abtreibung im Ausland haben vornehmen lassen.
Heute muss keine Frau mehr für dieses Recht kämpfen. Wenn sie ungewollt schwanger wird, kann sie selbst entscheiden, ob sie dieses Kind austragen oder doch lieber abtreiben will. Keine Frau sollte für ihre Entscheidung verurteilt werden.

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Abtreibungsmethoden PDF Drucken E-Mail

Frauenärztin bei Eingriff

Wie jede Operation birgt auch eine Abtreibung gewisse Risiken. So etwa, dass es beim Eingriff oder danach zu einer Infektion kommt oder dir die Narkose nicht bekommt. Aus zahlreichen Studien, welche auf Nachuntersuchungen von Tausenden von Frauen beruhen, geht aber eindeutig hervor, dass die Komplikationen des fachlich einwandfrei durchgeführten frühzeitigen Schwangerschaftsabbruchs deutlich geringer sind, als jene einer Geburt. So ist die Gefahr, bei einer Geburt zu sterben etwa zehn Mal höher, als die, bei einer Abtreibung umzukommen. Wenn es keine Komplikationen gibt, wird auch die Fruchtbarkeit einer Frau nicht beeinflusst. Du kannst also auch nach einer Abtreibung wieder schwanger werden.

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Ich will abtreiben PDF Drucken E-Mail

Du hast dich mit dem Thema Abtreibung beschäftigt, dich über den Eingriff und die Folgen informiert, Alternativen abgewogen und dich entschieden, dass ein Abbruch der richtige Weg für dich ist? Dann erfährst du hier, was die nächsten Schritte sind, die du nun gehen musst.

Die Entscheidung für oder gegen die Schwangerschaft musst du allein treffen. Keiner darf dich in deiner Entscheidung beeinflussen. Gezwungen wird in Deutschöand niemand zu einem Abbruch. Im Sozialstaat werden schwächere Glieder unterstützt - finanzielle Hilfsangebote für junge Mütter machen es möglich, auch im Teenageralter ein Baby zu finanzieren. Doch trotzdem gibt es Gründe, die dich zu deiner Entscheidung gegen eine Schwangerschaft bewegt haben. Steh hinter diesen Gründen und deinem Entschluss.

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