Start So verlief die Geburt
So verlief die Geburt

Hannah, 20 schrieb:          
Die Geburt von Jule war leichter, als ich es mir vorgestellt habe. Ich hatte große Angst davor und hätte sie am liebsten per Kaiserschnitt holen lassen. Einen Tag vor dem errechneten Geburtstermin ist mir dann die Fruchtblase geplatzt. Ich saß vor dem Fernseher und wollte gerade aufstehen, um mir etwas zu trinken zu holen, da stand ich in einer Pfütze. Ich habe meinen Freund gerufen und gesagt, dass wir in die Klinik fahren müssen. Er ist ganz ruhig geblieben, hat Handtücher geholt und den Boden gewischt, die Tasche und schließlich mich ins Auto gepackt. Im Krankenhaus angekommen hat mich die Hebamme untersucht und festgestellt, dass der Muttermund schon geöffnet ist. Auf dem CTG hat man regelmäßige Wehen gesehen. Anfangs habe ich die kaum gemerkt. Aber mit der Zeit wurden sie immer doller. Als ich es nicht mehr ausgehalten habe, hat mir der Arzt eine PDA gelegt. Dann waren die Schmerzen weg und ich konnte etwas Kraft sammeln. Es hat noch zwei Stunden gedauert, dann war Jule da. Es musste ein Dammschnitt gemacht werden, das habe ich aber gar nicht bemerkt. Nur das Nähen danach. Das war sehr unangenehm. Dafür hatte ich aber meine Tochter im Arm. Mein Freund hat mir während der Geburt gut zugeredet, das war schön. 
  

 


 

 

Sarah, 17 schrieb:          
Ich hatte viele Horrorgeschichten gehört und mir vorgenommen, nicht an so etwas zu glauben. Ich wollte eine Wassergeburt und war mir sicher, dass das auch klappt. Dann lag ich aber acht Stunden lang in den Wehen, ich fand Wasser total unangenehm und die Herztöne von meinem Sohn wurden schlechter. Die Hebamme rief den Arzt und der meinte, dass wir einen Kaiserschnitt machen müssen. Ich hab eine PDA bekommen und bin in den OP gefahren worden. Meine Mutter musste draußen bleiben und ich war ganz allein. Der Arzt hat mir zwar gut zugeredet und mich abgelenkt, aber traurig war ich trotzdem. Nach der OP musste Nicklas-Luca in ein Wärmebettchen und durfte erst einen Tag später zu mir aufs Zimmer. Ich fand das alles total doof.     

 


 

 

 

Katharina, 18 schrieb:          
Die Geburt von unserem ersten Kind war sehr schwer. Es hat 14 Stunden gedauert, bis Elias da war. Die Schmerzen waren sehr stark und ich hatte große Angst, etwas falsch zu machen. Bei der zweiten Geburt war dann alles anders. Ich kannte den Kreißsaal und die Hebammen und wusste, was mich erwarten würde. Als ich bemerkte, dass es losgeht, hatte ich gar keine Angst. Ich habe mich gefreut und auf die Geburt eingelassen. Ich habe gar nicht nachgedacht sondern alles einfach passieren lassen. Das hat sehr geholfen. Nur vier Stunden hat es diesmal gedauert. Dann war Zoé da. Sie war etwas blau und das Köpfchen war ganz verformt, aber sonst ging es ihr gut. Die Nachwehen waren diesmal schlimmer, aber dagegen hab ich von der Krankenschwester eine Wärmflasche bekommen.      

 

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